Zu meiner Person
1974 wurde ich als zweiter Zwilling in eine Großfamilie in Köflach in der Weststeiermark geboren. Schon früh lernte ich die Dynamiken von Familien- und Beziehungssystemen kennen – mit all ihren Herausforderungen, Rollenbildern, unausgesprochenen Erwartungen und tief verwurzelten Glaubenssätzen. Diese frühen Erfahrungen prägten meinen Blick auf Menschen, Entwicklung und Veränderung nachhaltig.
Mein erster Bildungsweg führte mich in ein musisches Gymnasium, wo Musik und Tanz für mich zu wichtigen Ausdrucksformen wurden. Anschließend absolvierte ich die Ausbildung zur Diplomierten Biomedizinischen Analytikerin. Es war mir immer wichtig, menschliche Prozesse nicht nur intuitiv wahrzunehmen, sondern auch wissenschaftlich verstehen und beschreiben zu können. Körper, Geist und emotionale Entwicklung als Einheit zu betrachten, entspricht bis heute meinem Verständnis von Ganzheitlichkeit.
Meine berufliche Laufbahn führte mich zunächst nach Wien in ein Speziallabor für Geräteentwicklung und später nach Graz in die neurologische Grundlagenforschung. Parallel dazu gründete ich meine Familie und durfte zwei wunderbare Kinder auf ihrem Weg ins Leben begleiten – eine Aufgabe, die mich tief erfüllte und gleichzeitig an persönliche Grenzen brachte.
Gerade in Zeiten der Überforderung wurde mir bewusst, wie wichtig innere Beweglichkeit und persönliches Wachstum sind. Jede Krise birgt die Möglichkeit, neue Wege zu entdecken und gewohnte Muster zu hinterfragen. Einer meiner inneren Leitsätze lautet bis heute:
„Mit Mut und neuen Ressourcen macht es sogar Freude, Gewohntes zu verlassen und Neuland zu betreten.“
Aus diesem inneren Prozess heraus begann ich berufsbegleitend Ausbildungen in den Bereichen Kommunikation, Pädagogik, systemisches Arbeiten und Theologie (ERPA) in Graz und Wien. Dabei wurde mir zunehmend bewusst, wie oft Menschen – insbesondere in familiären Systemen – ihre eigenen Bedürfnisse zurückstellen, um zu funktionieren. Langfristig entsteht daraus häufig Erschöpfung, innere Leere oder das Gefühl, sich selbst verloren zu haben.
Nach zwanzig Jahren Ehe bedeutete die Scheidung für mich nicht nur einen Umbruch, sondern auch einen Neubeginn. Ich machte mich selbstständig, begann sichtbar zu werden und meinen eigenen Werten konsequent zu folgen. Durch die bewusste Auseinandersetzung mit den eigenen Grenzen, der Anerkennung von Realität und dem Mut zur Veränderung entstand neue Kraft, Klarheit und Wachstum.
Während der Corona-Zeit wurde mir erneut bewusst, wie wichtig gelebte Verantwortung ist. Worte allein reichen nicht aus, wenn ihnen keine Handlung folgt. Unter meinem persönlichen Motto „Anpacken statt Klatschen“ kehrte ich aktiv in den Labor- und Ambulanzdienst der Kinderklinik zurück, um konkret mitzuhelfen.
Mit dem Ende der kollektiven Corona-Krise widmete ich mich wieder verstärkt meiner Praxis für authentische Lebensgestaltung und Systementwicklung. Durch das kontinuierliche Wachstum meiner Arbeit konnte ich 2025 einen zweiten Standort im Lavanttal eröffnen. Im selben Jahr führte mich mein eigener Entwicklungsweg auch wieder zurück an die Seite meines heutigen Mannes.
Lebendigkeit bedeutet für mich, niemals aufzuhören zu lernen, zu wachsen und sich weiterzuentwickeln. Mit meiner persönlichen Lebenserfahrung, fachlichen Kompetenz und einer stetig wachsenden Zahl an Ausbildungen begleite ich Menschen heute dabei, ihren eigenen Weg klarer, authentischer und kraftvoller zu gestalten.
Ich freue mich auf Begegnungen mit Menschen – und mit allem, was sie mitbringen.
Ausbildungen:
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2023 Im Expertenpool der WKO für Supervision
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2023 Im Expertenpool der WKO für Mediation
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2023 Eingetragene gerichtliche Mediatorin
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2022 Diplomierte Mediatorin
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2021 Brain Gym 101
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2019 Diplom zur Psychosoziale Beraterin
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2019 Diplom zur Lebens- und Sozialberaterin
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2017 Systemische Aufstellerin
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2017 Shiatsu Level 1-3
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2017 Hypnose Coach
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2015 Gewerbe für Lebens- und Sozialberatung
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2010 Diplom zum systemischen Coach

